Fruchtbare Tränen

PRO – bleme. Für mich. Um an ihnen zu wachsen. Manchmal ist es nur schwer, den Sinn zu erkennen.

Wenn ich Schwierigkeiten bewältigt, dunkle Täler durchschritten habe, geschieht etwas Seltsames. Die Gewichtung in meinem Leben ändert sich. Dinge, die gestern noch wichtig waren, sind plötzlich irrelevant.

Endlich Zeit zum Nachdenken über das, was mir wirklich wichtig ist. Familie und Freunde. Dankbarkeit.

Freude über kleine Dinge. Ein ehrliches Lächeln, die Wärme der Sonne, die kurze Pause, das fröhliche Zwitschern der Vögel, den Wind auf der Haut.

Kein sinnloses Rennen mehr im Hamsterrad des Alltags, um etwas zu beweisen. Jeden Tag von neuem mit einem Lächeln beginnen.

Ich habe wieder zu mir selbst gefunden.

Leben – heute, hier und jetzt.

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Das Leben ist schön

Und wie. Die letzten Monate haben meinen Alltag komplett verändert. Alles einmal neu.

Manchmal gibt es sie wirklich – Wunder. Eines – mein kleines ganz persönliches – darf ich gerade erleben. Und das ist so schön.

Plötzlich ganz andere Prioritäten. Zeit, Schlaf? Überschätzt, später. So viele Dinge machen wieder mehr Spaß. Andere treten in den Hintergrund. Neue Pläne, neue Ziele.

Schlechtes Wetter, Probleme, ein verregneter Sommer – na und? So macht sogar viel zu frühes Aufstehen Spaß.

Auslöser all dessen – ein Mann. Mit strahlenden Augen, fröhlichem Lachen. Ein ganz besonderer. Einer, der mir gerade beweist, wie schön dieses Leben zu zweit sein kann. Jemand, der mir so ähnlich ist, dass wir oft unabhängig voneinander das Gleiche tun, um es danach lachend zu bemerken, uns auch ohne Worte verstehen. Es passt einfach. Vieles, was sonst in Anfangsphasen von Beziehungen oft mühevoll und schwierig ist, war bei uns ganz selbstverständlich und leicht.

Wir schauten uns das erste Mal in die Augen und ich wusste, das ist derjenige, den du so lange gesucht hast. Das habe ich zuvor noch nicht erlebt. Nach dem ersten Treffen, wir erzählten, bis das Cafe schloss , rief ich eine gute Freundin an und erzählte ihr davon. Sie warnte – aus Sorge um mich. Ist doch so etwas sehr ungewöhnlich.

Inzwischen sind mehr als drei Monate ins Land gegangen. Gemeinsam haben wir viel erlebt, erste Klippen umschifft. Familien und Freunde freuen sich sehr für uns beide. „Du strahlst ja so.“ oder „Du siehst aber gut aus.“ Das hören wir beide oft. Warum wohl? Liebevoll und achtsam gehen wir gemeinsam unseren Weg. Und ich habe das Gefühl, es wird jeden Tag noch ein bisschen schöner.

Zur Zeit bitte ich einfach um Verständnis. Sobald das Fahrwasser wieder etwas ruhiger wird, gibt es hier wieder Bilder und Berichte.

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Wochenpriel

g – efreut: über eine sehr selbstständige Tochter

g – epatzt: das Unkraut im Feldgarten schießt ungehindert

g – edankt: für die ganz liebe Aufnahme in eine Familie

g – eschafft: wieder Automatik gefahren nach Jahren

g – elacht: über ein kunterbuntes Kind mit Körperbemalung

g – ärgert: einfach über nichts

g – eknippst: noch nichts, aber die Kamera ist schon eingepackt

g – edacht: wie schön dieses Leben ist

g – enossen: eine tolle Tanznacht

g – elebt: ganz viel Berlin

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